Fünf Medaillen bei NODEM – Starke Ausbeute beim Jahreshöhepunkt der U15

Bei den Nordostdeutschen Meisterschaften der Altersklasse U15 kämpften am ersten Adventssonntag 166 Judoka aus Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg um die Medaillen und Meistertitel. Ausgetragen in der Merlitzhalle in Berlin-Adlershof, stellten sich auch acht Judoka des JC „Samura“ Oranienburg der Konkurrenz auf der höchsten nationalen Meisterschaftsebene dieser Altersklasse.

Am Vormittag legten die Samura-Jungen ordentlich vor. Wie schon bei den Landesmeisterschaften gingen auch auf der höheren Ebene, den NODEM, in der leichtesten und in der schwersten Gewichtsklasse die Meistertitel nach Oranienburg an den JC „Samura“. Constantin Schmidt (bis 34kg) gewann in seiner Gewichtsklasse alle drei Kämpfe vorzeitig mit Ippon (ganzer Punkt) und wurde souverän Nordostdeutscher Meister. Bei Timur Rossa (über 66kg) erlebten wir die Neuauflage des Finales der Landesmeisterschaften. Diesmal gelang unserem Athleten aber ein Start nach Maß, bei dem er schnell in Führung ging. Erst kurz vor Schluss musste Timur zwar noch den Ausgleich hinnehmen, bewies aber in der anschließenden Golden-Score-Verlängerung Nervenstärke und warf den Potsdamer erneut auf die Matte. Somit verwies er seinen Konkurrenten wieder auf den zweiten Platz und durfte selbst die Goldmedaille bejubeln.
Mit ihren erkämpften Bronzemedaillen waren auch Leo Schulze (bis 37kg) und Artur Eist (bis 66kg) sehr erfolgreich. Beide unterlagen jeweils dem späteren Sieger aus Mecklenburg-Vorpommern bzw. Berlin und konnten sich ansonsten in allen anderen kämpfen mit starken Leistungen durchsetzen.
Devin Scholz (bis 55kg) und Marc Zimmermann (bis 43kg) konnten sich in ihren Gewichtsklassen leider nicht durchsetzen und schieden vorzeitig aus.

Den Abschluss des medaillenreichen Tages machte das weibliche Samura-Duo, Luise Robe (bis 52kg) und Arlette Pfister (über 63kg). Luise stand nach intensiven Kämpfen im Kampf um die Bronzemedaille. Auch diese Begegnung war heiß umkämpft, leider aber nicht mit dem gewünschten Ausgang. Somit am Ende Platz fünf für Luise und knapp am Podest vorbei. Anders verlief der Weg von Arlette. In ihren ersten beiden Kämpfen besiegte sie teils deutlich schwerere Gegnerinnen und bewies dabei auch taktisches Geschick. Auch im Halbfinale schien alles nach Plan zu laufen. Arlette beförderte ihre Berliner Konkurrentin in gewohnter Manier auf die Matte, konnte aber wenig später im Bodenkampf nicht verhindern, in einen Haltegriff zu geraten, aus dem es kein Rauskommen gab. Das war bitter – statt Finale nun also der Kampf um Bronze. Trotzdem bewies Arlette Moral und fand im letzten Kampf zu alter Stärke zurück. Am Ende also ein starker 3. Platz und die fünfte Medaille für den JC „Samura“.

Mit zwei Gold- und drei Bronzemedaillen gehörte der Judoclub „Samura“ zu den besten Vereinen dieser Nordostdeutschen Meisterschaften. Wir gratulieren unseren Judoka sowie den Trainern ganz herzlich zu diesen Erfolgen.

 

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